Industrielles Internet

Unsere Vision bei Konecranes ist die Produktion intelligenter Maschinen, Krananlagen und Systeme. Die integrierte Diagnosefunktion ist ein Beispiel dafür. Mit der Vernetzung der Maschinen und Anlagen schaffen wir einen Informationsfluss in Echtzeit - für erhöhte Sicherheit und Produktivität.

Die vierte industrielle Revolution: das industrielle Internet

Kernstück des industriellen Internets sind miteinander verknüpfte Sensoren, die Daten für bestimmte Zwecke erfassen und analysieren. Diese Arbeitsweise ermöglicht Effizienzgewinne, die noch vor kurzem unvorstellbar gewesen wären.

In weiten Teilen der Geschichte der Menschheit stieg die Produktivität nur in kleinen Schritten an und auch die Lebensbedingungen verbesserten sich sehr langsam. Vor 200 Jahren entstand mit der Einführung der mechanischen Produktion die industrielle Revolution. Muskelkraft von Mensch und Tier wurde durch Maschinen ersetzt. Die zweite industrielle Revolution begann 1870, als das erste Förderband in einem fleischverarbeitenden Unternehmen in Cincinatti, USA, in Betrieb genommen wurde. Es war die erste Massenproduktion mit Einsatz von elektrischem Strom. Mitte der 1970er-Jahre setzte die Automatisierung von Produktionsprozessen ein – und heute befinden wir uns mit dem Einstieg in das industrielle Internet wieder an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Es wird auch als vierte industrielle Revolution oder Industrie 4.0 bezeichnet.

Als industrielles Internet wird die Integration von Maschinen mit vernetzten Sensoren und Software bezeichnet. Das erfordert eine weitreichende Umstrukturierung der Industrie weltweit – und wirkt sich auch auf das tägliche Leben wie beispielsweise die Arbeitsweise vieler Menschen aus. Mit dem industriellen Internet erhöht sich die Geschwindigkeit und Effizienz in vielen Wirtschaftszweigen wie der Luftfahrt, dem Schienenverkehr, dem Strom-, Öl- und Gassektor und dem Gesundheitsbereich. Es verspricht sogar ein stärkeres Wirtschaftswachstum, mehr und qualitativ hochwertigere Arbeitsplätze sowie höhere Lebensstandards – und dies unabhängig von der geographischen Lage.

Die drei Dimensionen des industriellen Internets

Im industriellen Internet werden die Fortschritte aus den beiden früheren Revolutionen miteinander kombiniert: einerseits die Maschinen, Anlagen, Flotten und Netzwerke, die im Zuge der industriellen Revolution entstanden sind, andererseits die Innovationen bei Computer-, Informations- und Kommunikationssystemen aus der wesentlich jüngeren Internetrevolution.

Das industrielle Internet ist in erster Linie geprägt von drei Elementen:
Intelligente Maschinen: Mit neuen Möglichkeiten der Verknüpfung von Maschinen, Anlagen, Systemen, Flotten und Netzwerken durch modernste Sensoren, Steuerungen und Softwareanwendungen.
Erweiterte Analysen: Analysen, Vorhersage-Algorithmen, Automatisierung und extrem spezialisiertes Wissen in der Materialforschung und der Elektrotechnik, die ein Verständnis der Funktionsweise von Maschinen und größeren Systemen ermöglichen.
Neue Arbeitsformen: Die zeit- und standortunabhängige Vernetzung von Mitarbeitern, ob in Industriebetrieben, Büros, Krankenhäusern oder unterwegs, hat viele Vorteile: intelligentere Konzepte, Abläufe, Wartungen, qualitativ hochwertigeren Service und mehr Sicherheit.

Die Verknüpfung intelligenter Geräte, Anlagen, Systeme, Flotten und Netzwerke mit mobilen Mitarbeitern eröffnet neue Möglichkeiten in der Prozessoptimierung – und die Option weiterer Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Sie verändert zudem den Wettbewerb. Denn andere Unternehmen innerhalb einer Branche sind zu schnellen Anpassungen gezwungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dieser Prozess wird je nach Branche unterschiedlich schnell verlaufen, die Auswirkungen werden jedoch mit zunehmender Umsetzung in der gesamten Wirtschaft immer stärker zu spüren sein.

Industrial Internet Now – Ein Online-Forum darüber, wie das industrielle Internet das Materialhandling verändern wird.