Smart Features für Brückenkrane

Bewährte Technologien und Anwendungen

Die softwarebasierten Smart Features von Konecranes erhöhen die Sicherheit und Produktivität Ihres Kranbetriebs. Sämtliche Smart Features können sowohl bei alten als auch bei neuen Kranen eingesetzt werden.

Positionierungs- und Lastregeltechnologien für mehr Sicherheit sowie erhöhte Produktivität und Effizienz

Smart Features zur Lastkontrolle verbessern die Sicherheit des Kranbedieners sowie die Produktivität. Sie ermöglichen eine einfachere Durchführung sanfter, kontrollierter Kranbewegungen. Bei Konecranes erhalten Sie die folgenden Smart Features zur Lastkontrolle:

Die LASTPENDELKONTROLLE steuert Beschleunigung und Verzögerung von Brücke und Laufkatze automatisch und verhindert so das Pendeln der Last. Dieses Smart Feature unterstützt präzises Positionieren der Last und verringert Lastzykluszeiten.

Die Funktion INTERVALLPOSITIONIERUNG ermöglicht es, Lasten mit sehr präzisen, schrittweisen Bewegungen zu einem bestimmten Ziel zu bewegen. Sie kann sowohl für Hub- als auch für Fahrbewegungen aktiviert werden. Die Intervalle reichen von 2 mm bis 100 mm und können vorab definiert werden.

Die Funktion MICROSPEED ermöglicht sehr langsame Bewegungen für eine verbesserte Lastkontrolle. Diese Funktion kann für alle Bewegungen aktiviert werden. Große Bewegungen der Joystick-Steuerung werden in langsame und präzise Lastbewegungen umgesetzt.

Die Funktion STOSSLASTVERMEIDUNG sorgt für ein sanftes Anheben der Last. Die Last wird vom Hubwerksantrieb überwacht. Bei einem ruckartigen Anheben wird die Hubgeschwindigkeit automatisch gesenkt, bis sich die Last in der Schwebe befindet. Dadurch werden Lastspitzen vermieden, was zu einem niedrigeren Verschleiß der Anschlagmittel und der mechanischen Krankomponenten beiträgt.

Die Funktion SCHLAFFSEILÜBERWACHUNG ist ein wichtiges Hilfsmittel für mehr Sicherheit und Produktivität beim Einsatz von Vorrichtungen wie Hubtraversen. Der Hubwerksantrieb erkennt beim Absenken der Last, wann die Last den Boden berührt und stoppt die Bewegung. Ein Erschlaffen der Hubseile wird verhindert, damit sie nicht aus der Hakenflasche rutschen und ein Kippen des Anschlagmittels vermieden wird.

Wenn eine Last mit zwei Haken gleichzeitig angehoben wird, werden beide Haken durch die HUBWERKSSYNCHRONISIERUNG überwacht und gesteuert, damit sie auch bei einer ungleichmäßig verteilten Last zwischen den Hubwerken mit derselben Geschwindigkeit fahren können.

Bei Lasten, die die maximale Nennlast unterschreiten, können Hub- und Absenkvorgänge mit ERWEITERTER GESCHWINDIGKEITSREGELUNG ausgeführt werden. Der verfügbare Geschwindigkeitsbereich lässt sich auf diese Weise über die Nenngeschwindigkeit hinaus erweitern. Dieses Smart Feature verringert die Lastzyklus- und Wartezeiten.

Erweiterte Lastpositionierung und Betriebsbereichskontrolle für maximale Produktivität und Effizienz

Die Funktionen „Positionierung“ und „Betriebsbereichskontrolle“ unterstützen den Kranbediener bei einer effizienteren und genaueren Positionierung der Last – und passen den Betriebsbereich des Krans an die physikalische Anordnung Ihrer Produktionslinie an.

Die Funktion ZIELPOSITIONIERUNG ermöglicht bis zu 120 voreingestellte Zielpositionen und acht Ausgangspositionen. Der Kranbediener wählt die Adresse der Zielposition aus und drückt die Taste „Zielpositionierung“. Der Kran fährt zur gewählten Zielposition, solange der Knopf gedrückt wird. Das Hubwerk kann die Last automatisch auf eine eingestellte Fahrhöhe anheben. Ist die Zielposition erreicht, senkt das Hubwerk die Last automatisch auf eine vordefinierte Höhe ab.

Die Funktion ENDPOSITIONIERUNG beschleunigt die Endpositionierung der Last an einem vordefinierten Ziel (X-Y-Koordinaten). Sie ist besonders hilfreich bei Zyklen mit stationären Maschinen oder Strukturen, bei denen der Kranführer Lasten wiederholt an denselben Stellen positionieren muss. Der Kranbediener kann bis zu 16 Endpositionen festlegen. Wenn die Last ein Positionierungsfenster in der Nähe der Zielposition erreicht und der Endpositionierungsknopf gedrückt wird, transportiert der Kran die Last bis zur Mitte des Positionierungsfensters. Im Anschluss übernimmt der Kranbediener die manuelle Steuerung und senkt die Last ab.

ARBEITSBEREICHSGRENZEN sind temporäre virtuelle Grenzen, an denen der Kran automatisch stoppt. Der Kranbediener kann Grenzwerte für die Laufkatze, die Kranbrücke oder Hubwerksbewegungen einstellen und somit vertikal beziehungsweise horizontal eine virtuelle Grenze erzeugen. Je nach Aufgabe können für einen Kran verschiedene Arbeitsbereichsgrenzen vordefiniert werden – beispielsweise, um die Sicherheit für Personen auf kurzfristig eingerichteten Arbeitsbereichen oder beim Beladen von Lkws zu gewährleisten.

SCHUTZZONEN sind Bereiche, in die der Kran nicht verfahren werden darf und die vom Kranbediener nicht verändert oder außer Kraft gesetzt werden können. Bis zu 16 rechteckige Schutzzonen können festgelegt werden, beispielsweise um wertvolle Maschinen oder besondere Arbeitsbereiche vor möglichen Bedienungsfehlern zu schützen.

Sprechen Sie uns gerne an, um zu erfahren, welche Smart Features für Ihren vorhandenen oder neuen Kran besonders geeignet sind.

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